Im traditionsreichen Gespräch mit Ingeborg Schmid

Shownotes

n dieser Folge von feiern.aber klar:

• Warum Menschen überhaupt Feste feiern • Wann aus Wiederholung Tradition und Brauchtum wird • Warum Traditionen sich ständig verändern • Gemeinschaft, Zugehörigkeit und mögliche Ausgrenzung • Kirchtage und Festkultur in Kärnten • Rausch ohne Alkohol: Musik, Tanz und gemeinsames Erleben • Feiern zwischen Genuss und Wettbewerb

Zu Gast: Mag. Dr. Ingeborg Schmid, Abteilungsleitung Volkskunde am kärnten.museum.

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00:00:01: Herzlich willkommen bei Feiern Aber Klar.

00:00:04: Der Podcast zwischen Rausch und Reflexion, zwischen Festkultur und Verantwortung.

00:00:10: Ich bin Christian Kicke-Böschel ein Teil von Feiern aber klar.

00:00:14: ich spreche hier regelmäßig mit Menschen die zum Thema Feiern etwas zu sagen haben und deren Perspektiven uns wichtig sind.

00:00:22: Bevor wir jedoch starten unsere kleine Podcast Hausordnung.

00:00:26: erstens Verbindungen dürfen gestört sein technisch gedanklich oder manchmal auch gesellschaftlich.

00:00:33: Wir bleiben im Gespräch!

00:00:35: Zweitens, Fehler sind menschlich.

00:00:38: Versprecher, Denkbausen und kleine Hopperlers dürfen und müssen sein.

00:00:43: Drittens Meinungen dürfen unterschiedlich sein.

00:00:47: Es geht nicht um schnelle Vorurteile oder um Urteile sondern Perspektiven und Erfahrungen.

00:00:53: Viertens, Feiern betrifft uns alle.

00:00:57: Deshalb fragen wir offen ehrlich und neugierig nach.

00:01:00: Und jetzt Willkommen bei Feiern aber klar, dem Podcast über bewusste Feierkultur.

00:01:07: Herzlich willkommen nach der Sommerpause zu Feiern Aber Klar.

00:01:11: und wir haben in der Sommer Pause Energie gedankt und ich bin heute im traditionsreichen Gespräch mit Magister Doktor Ingeborg Schmidt von der Volkskultur Kernten wenn ihr das richtig recherchiert habt.

00:01:29: kurz bitte selber erklären, was Ihre Tätigkeit ist bei der Volkskultur und was das eigentlich ist.

00:01:34: Und herzlichen Willkommen Ingeborg!

00:01:36: Und danke, dass du dir Zeit genommen hast mit mir ein wenig über Feierkultur- und Volkskulturen klärten zu quatschen.

00:01:43: Ja, danke vielmals für die Einladung.

00:01:46: Ich muss gleich korrigieren.

00:01:48: also ich bin in der Abteilung Volkskunde vom Landesgesägenverklärtner zur Kärntenmuseum.

00:01:55: Nein, ich würde mich selbst übernehmen und damit als Weihlich-Konsellerin Maria Saal.

00:02:02: Mein Vorgänger, der hat durch das Chinei, ist auch vorsichtig zur Argefolgskultur.

00:02:08: Vielleicht hat sich es deswegen ein bisschen für mich genannt.

00:02:12: Aber natürlich habe ich mit dem Nachricht in meinem Arbeitsalltag viel zu tun.

00:02:20: Wie kann man sich die Tätigkeit von dir vorstellen?

00:02:22: Kannst du es etwas umreißen, was deine Haupttätigkeit ist?

00:02:25: Ja genau, also im Landesmuseum gibt es verschiedene Sammlungen.

00:02:31: Also großspurig gesagt wir verhalten mit das Gedächtnis des Landeskärnten und da gibt es in den Sammlung zu verschiedenen Themen und die Sammlungs-BI-Verwalt ist die Sammelung Volkskunde.

00:02:47: Es betrifft den Eiltag der Menschen in Kärnten Objekte, die die Bewältigung dieses Alltags dokumentieren sollen.

00:02:59: Da geht es um ganz wesentliche Dinge wie sich ernähren, wohnen, kleiden, singen, tanzen, religiöse Aspekte

00:03:11: usw.,

00:03:12: also alles was man so macht im Laufe des Alltages

00:03:17: Kerndorfer, Kerndorf-Festivitäten, die es in Kärnten reichhaltig gibt und so zu sagen braucht.

00:03:22: um Tradition.

00:03:23: gehört das da dazu in der Ressort?

00:03:26: Kehrt natürlich auch dazu.

00:03:29: Und bin auch unmittelbar involviert zum Beispiel gestern weil ich unter anderem des Freilichens sehr mit Maria Saar leid das sehr gerne auch genutzt wird um dort feste auszutragen.

00:03:47: Das Land kernten hat dort den Datafolkskultur immer in Frühjahr und im Herbst, die Standortgemeinde Maria Seidt ihren Kultur und braucht uns selbst, der gestern gut über die Bühne gegangen ist.

00:04:00: Genau.

00:04:01: Jetzt hat das Wetter perfekt ausgesucht, so weit du mir erinnern kannst?

00:04:04: Ja

00:04:04: war wunderbar!

00:04:06: Und alle Akteurinnen und Akteure dann sagst du bist dabei und da haben die Besucher mit Wohlwolven und Freude aufgenommen.

00:04:17: Und du hast gesagt, das ist ein Teil von dir.

00:04:21: Von diesem Leben oder wie in Kärnten feste gefahrt wird.

00:04:27: Kannst du da eine Erklärung abgeben?

00:04:29: Warum werden eigentlich gefeiert oder warum feiern Menschen überhaupt?

00:04:35: Der Satz den man sehr oft hört ist dass das Feiern sozusagen ein Ausbrechen aus dem Alltag ist und ich habe jetzt im Vorbereiten des Gesprächs über diese Aussage nachgedacht und bin mir gar nicht sicher, ob man das sagen kann.

00:04:53: Es ist ein wesentlicher Teil des Eikaves auch Feste zu gestalten.

00:05:01: Und jede Kultur kennt ihre Feiern und ihre Feste, die sehr wesentlich sein, sich in Gemeinschaften zu erleben, aber auch persönlich.

00:05:17: die Sorgen und Probleme beiseite zu schicken, einfach in ein wohliges Gefühl einzutauchen.

00:05:25: Und oft bin ich davon gesprochen, dass wir Dinge sammeln, Zeit sich diesmal in Sachen, die man angreifen kann – es ist ein besonderer Schmuck vielleicht mit verbundenen, eine besondere Kleidung oder Gegenstände, denen man braucht, um dieses Fest durchzuführen.

00:05:43: Und das sind dann Irgendwann bei uns im Depot landen diese Gefühle und das, was die Leute dabei erleben.

00:05:51: Was sie natürlich nicht angreifen, dass es dann mit dem Depot ist, besucht man halt dann über Gespräche vielleicht über schriftliche Dokumente oder bildliche Dokumente einzufangen?

00:06:09: Das ist ja, so wie du sagst.

00:06:11: es sind ja bestimmte Rituale wahrscheinlich.

00:06:12: Die man auch nicht einfangen kann, wenn sie nicht irgendwo mit Gegenständen verbunden sind.

00:06:16: aber bestimmten Rituellen glaube ich sind ja mit Festivitäten entkehrend oder darüber hinaus natürlich auch verbunden würde sagen, oder?

00:06:23: Ja,

00:06:23: ich denke das ist ein menschliches Grundbedürfnis.

00:06:30: Was jetzt die Dokumentation und die Nachvollziehbarkeit in die Vergangenheit angeht dann ist es so... dass man die am ersten fangen kann, wenn sich so ein Sergale-Feste handelt.

00:06:47: Da gibt es irgendwelche Burkunden, die belegen das Alter oder die Anfänge von unseren Prozessionen oder werden religiieren und das wird berichtet von damit verbundenen auch festlichen Seiern, wo Gaulklau auftreten Zum Beispiel Schützenfeste, das ist ein Abwass, was man irgendwo dokumentiert erlebt.

00:07:15: Dann im Jahrhundert diese Föhnfischenfeste.

00:07:20: Da ist natürlich das bekannteste.

00:07:22: Das München-Octoberfest, das ja aus Hochzeitsfeierlichkeiten, wo man es merkt, die auch diesen Wildschafkirchenaufschwung bekundieren und die Sozialkontakte, die damit verbunden sind.

00:07:40: Ja!

00:07:42: Also ein ganz großer Bereich von verschiedenen Elementen, die da hineinspülen und dir aber so wie du richtig sagst.

00:07:50: Einfach ein Teil des gesellschaftlichen Lebens sind.

00:07:52: und oft wenn man das Jahr anschaut, es werden ja bestimmte Jahrestage immer, so wie Ostern, Weihnachten oder Krampus ist bei uns sehr traditionell etabliert in Kärnten oder die Kirchtage zum Beispiel.

00:08:08: Es wird übers Jahr hin... tatsächlich sehr breitgefährt hat gefährt?

00:08:13: Ja, also ich würde sagen in der, wenn man das bezeichnen will westlich vor industriellen Welt da war es vor allem der religiöse klirren Kalender der den Ablauf des Jahres strukturiert hat.

00:08:33: Dann wie vorher schon gesagt kann haben wir dann so im sechzehnten Jahrhundertejahrmärkte, die gewissermaßen die weite Welt in der Städte am Tür verbringen und später mit vor allem den industriellen Errungenschaften kriegen wir auch technische Geschichten dazu.

00:08:58: Schausteller, Präsentationen, dann später Magnetismus, die Elektrizität, die Laterna Magica und solche Sachen auch rollen Genau.

00:09:09: Und da mit Industrialisierung kommen auch diese mechanischen Fahrgeschäfte, die man an einem Jahr lang denkt, so gut vor allem in die Dörfer und damit auch sozusagen eine unbekannte Welt im entliegenden Regimenten.

00:09:31: Es ist ja oft das Thema brauchtum und Tradition seine Worte, die oft verwendet werden.

00:09:38: Jetzt frage ich mich, an der Seite muss es oder was braucht damit eigentlich erfasst zum Brauchtum oder zur Tradition wird.

00:09:47: Es ist ja mit der Zeit bestimmte Sachen, sondern nicht sofort braucht um wenn sie jetzt erstmalig entstehen.

00:09:53: aber ist das die Dauer?

00:09:54: Oder ist da die Intensität oder die Regelmäßigkeit dass man dann vom Brauchten spricht?

00:09:59: gibt es irgendwo Erklärungen?

00:10:02: Ja Ich denke wenn wir zuerst sagen Feste zu feiern gehört sicher zu den menschlichen Grundbedürfnissen.

00:10:13: Das ist ja auch noch ein alltäglicher Leben.

00:10:17: Rituelle Elemente, da gibt es bestimmte Codes oder da gibt's Artifakten die die Beteiligten erkennen.

00:10:27: Es geht um sozusagen Spielregeln Die Besucherinnen verstehen müssen, um das Ganze auch mitgebracht zu können.

00:10:39: Aber vor allem die Beteiligten müssen das kennen.

00:10:43: Damit man von einem Bauch reden kann, braucht es eine bestimmte Regelmäßigkeit und ein Wiederkehr und damit sind quasi die Akteurinnen zeitlich gebunden.

00:11:01: Mir ist aber da in dem Zusammenhang wesentlich zu betonen Traditionsvoranstaltungen, die sind zwar Wiederholungen von denen was lange schon praktiziert worden ist.

00:11:16: Aber dass man schon daran denkt das diese auch so genannten Traditionen ständig von Interpretationen geprägt sein und von der Auslegung der zeitlichen und der sozialen Prägung von den jeweiligen Menschen, die sie ausführen.

00:11:38: Das heißt dass man da nicht von sterben sondern beweglichen Strukturen reden kann.

00:11:45: Okay für mich das Beispiel oder auch so, dass ich mir das ein bisschen plastischer machen kann.

00:11:51: Ich wohne hier im Bereich Geldteil und da gibt es ja über einen Sommer fast jedes Wochen in irgendwann Kirchtag.

00:11:57: Da ist er traditionell gewachsen würde behaupten.

00:11:59: Ist ja uraltes Brauchtum soweit ihr das für mich einmal recherchiert habt.

00:12:05: Aber so wie du sagst, verändert sich er.

00:12:06: Also es verändert sich zwar die Struktur von diesen Kufenstechen oder Linkentanz, den es da gibt in meinem Bereich – das NRC-Konzept lehnt nicht, aber es rundherum ändert sich, finde ich?

00:12:16: Ja!

00:12:16: Ich glaube, wenn man jetzt von einem lokalen Festlegung ein bisschen breiter anschaut, weil Küchtarbeit durch Leih ist ja jetzt nicht nur für bestimmte Talschaft, sondern auch für die Kunden.

00:12:33: können wir ja weiter darüber hinaus, dann kann man das eh ganz gut noch zeichnen.

00:12:42: Die Kirchweih ist quasi das Fist angesichts der Weih oder des Patrociniums von einer Kirche.

00:12:52: Das kann man vergleichen wie mit den Menschen im kirchlichen Verständnis die einen Nomenstock haben und ein Bausbau haben.

00:13:04: Und einerseits kann man in der Kirche genau so diesen Namen ins Dach feiern.

00:13:11: Also die Kirche, die dem Heiligen Jahr handeln ist oder Maria Himmelforte, da war es immer gebieten wird dies.

00:13:22: und dann gibt's eben diesen Kirchweitag wo aus Gebäude des Aufbautes, dessen Dom hat Ein kirchliches Gebäude wird ein gutes Haus quasi.

00:13:43: Und immer wenn sich dieser Tag jährt, dann hat man das feiern.

00:13:48: Das heißt wir haben zunächst einmal einen ganz religiös eingebetteten Kontext und früher sind die großen Feste der Kirche ja die Höhepunkte im Jahr größer unter anderem in den Kirchen weit.

00:14:07: Jetzt hat man quasi das Verständnis, dass die Heiligen Gott ihren Wohnsitz fragen.

00:14:14: Also so wie wir eben dieses Sacramento taufen.

00:14:21: Die Kirchwein steht auch mit der Altarweine verbunden gewesen, was das ganze noch einmal verfestigt ist.

00:14:32: dass man dort die Gottesdienste gefeiert hat, aber auch im weltlichen Raum anständig gefeierter.

00:14:39: Vielleicht auch noch einmal dazu zu sorgen, diese Feiern haben die Kulturen meistens so geregelt das sozusagen, wie soll ich sagen, das symbolische Stammes für uns an bestimmten Tagen auch die Erlaubnis geben hat?

00:15:00: zu feiern.

00:15:01: Und damit das Ganze nicht ganz außer Kontrolle läuft, wird es dann bestimmte Rahmen geben, in denen das eingetätigt war zeitlich, örtlich, womit beginnt's und womit endet's mit welchen Gegenstände ist.

00:15:16: Das verbunden, dass man da ein bisschen an... Dass es nicht ganz aus dem Ruder läuft sozusagen.

00:15:24: Und bei den Kirchtagen war sie ja auch so Das war ja natürlich ganz lustig für die Leute.

00:15:32: und so viel Kirchen, wie es am Land geben hat.

00:15:35: Soviel Kirchdage hat's dann angehen.

00:15:38: Und wenn man da jetzt zum Beispiel ans Bayerische, an den bayerischen Bistimmertänen ist das irgendwann mal zu viel waren.

00:15:48: Die haben vor über hundert Jahren, haben sich dann gesagt nach Schluss aus, dass kann sie nicht sein, dass jeden Sonntag irgendwo gefeiert wird und dementsprechend dann ... das Volk betudelt unterwegs war und die haben dann einen zentralen Kirchtag eingeführt.

00:16:08: Der dritte Sonntag im Oktober, das ist der kirchweil Sonntags- und er ist dann als Allgemeiner ein Kirchweiler begonnen worden.

00:16:21: Wenn wir uns so jetzt bis in die Gegenwart bewegen.

00:16:27: Es gibt ja viele Veranstaltungen, wenn wir da jetzt in Kärnten bleiben die schon öfter passieren.

00:16:32: Kürzlich war diese Eurobeam Bike Week der letztes Wochenende zu Ende gegangen ist.

00:16:39: Könnte das auch irgendwann mal Tradition werden oder Brauchtum werden?

00:16:42: Oder passt das gar nicht?

00:16:47: Wie gesagt von Beuchen spricht man, wenn sie eine bestimmte Wellenmusik auch wiederkehren haben, wenn damit verbunden sind... Verhaltensmuster zu erkennen sein und da Übereinkunft beijenigen, die das tragen.

00:17:09: Dass man sich dazu bekennt.

00:17:15: Wer es grundsätzlich einmal von diesen Geschichten möglich ist, dass neue Sorgen irgendwann zur Tradition werden würde sagen oder?

00:17:23: Ja okay.

00:17:34: Ohne Gedanke, es bindet irgendwo Gemeinschaften.

00:17:42: Es

00:17:44: geht auch so ganz bedeutsam als Identitätsstiftend bezeichnet.

00:17:54: Vielleicht, gerade wenn man sich jetzt überlegt, neuere Dinge zum Fixum werden zu lassen.

00:18:02: Darf auch der Gedankelplatz haben immer dort, Inklusiv Untermix bin, also wo ich sage, da wird eine bestimmte Gemeinschaft gebindelt.

00:18:12: Passiert vielleicht auch Ausschluss?

00:18:16: Vielleicht ist das auch ein Chance bei solchen Dingen drüber nachzudenken.

00:18:21: Gibt es da Leitste-Konsolidung dazu haben die vielleicht gern dabei wären kann ich was öffnen dann ist Breite aufstellen.

00:18:30: Es sind vielleicht Fragen an uns jetzt als Gegenwart, weil es sich einfach auch unsere Gesellschaft sehr verändert wird und sehr unterschiedlich zeigt.

00:18:47: Genau also auch zu schauen bei dem was man meint zwar immer schon so kann ich dort vielleicht auch manches Tüchen oder Fensterchen öffnen.

00:19:03: dass diese Festdivitäten tatsächlich Gemeinschaftsstiftend sind, so wie du sagst.

00:19:09: Also durch eigene Trachten die da getragen werden sieht man okay.

00:19:13: jetzt kämen wir zusammen und jetzt genau der Tag gehört uns und wir stellen das also mit unserer Trockentour, mit unserer speziellen traditionellen Trock, die ja schon teilweise erholt sind.

00:19:25: aber andererseits hast du jetzt auch während... Wahrscheinlich gar nicht absichtlich schließe bestimmte Gruppen aus und kann vielleicht Heizutage darüber nachdenken.

00:19:35: Wollen vielleicht bestimmte Menschen, die lang ausgeschlossen wurden sind auch ein Teil dieser Tradition werden?

00:19:43: Ja!

00:19:44: Dass man da... Und ich glaube auch dass das stattfindet.

00:19:48: Auf jeden Fall.

00:19:50: Und es ist ja auch etwas was scheinbar immer gleichgebliebene Handlungen ja auch kennzeichnet, weil wenn man sich's dann in der Teil anschaut war da stets Veränderung da war.

00:20:10: Und äh ich finde... Ja, Entschuldigung.

00:20:13: Das

00:20:13: sind so ganz drastische Dinge wie durch Kriegsereignisse waren ja in den Dörfern auf einmal die Männer weg.

00:20:22: Wenn nur die Frauen in den Dorf waren ist weden Wurzeln weitergegangen sind bestimmte Dinge einfach dann auch umgefohnt wurden oder durch Naturereichnisse, irgendwelche Veränderungen, die von außen oder innen kommen.

00:20:39: Man hat das mit sich gebraucht, dass man die alltäglichen Dinge der Situation auch umpasst.

00:20:47: Aber gleichzeitig kannte man schon vor, da ist eine große Sehnsucht noch überschaubarer Niesen.

00:20:57: Was möchte ich dir dann auch darstellen?

00:21:02: von Kontrolle und Orientierung erleben zu können, weil mir fällt schon auf das vermehrt heuche Ritualen, Feste.

00:21:16: Und wenn man deren Verderbung dann anschaut oder anhört als uralt empfunden werden und auskriegen werden, was immer dieses Uralten auch sein soll.

00:21:28: Aber einfach hatte ich diese Sehnsucht dass es da anhand... an Hebstecken sozusagen gibt.

00:21:36: Aber das kann man vorstellen, dass wir in unserem modernen Alltag doch irgendwo Beschleunigungszwinge haben auf verfügbarke Art Zwinge oder Steigerungszwänge und dann ist es auch ein Stück weit ein Gegenwelt, das vielleicht sich fallen lässt.

00:21:59: Bevor wir jetzt noch zum Thema Rausch kommen, der mit den Festen in Verbindung ist, ist mir jetzt noch was eingefallen.

00:22:05: Mir kommt davor, dass das zu unserer Diskussion vorhin mit dieser Inklusion und Exklusion, dass es heutzutage aber schon sehr vermischt also dass das nicht mal so star ist wie früher weil ich glaube bei dem festen da sehr viele Jugendliche wieder aufspringen auf diesen Zug der Tradition würde sagen dass sehr viele Jugendliche dabei sind, die aber genau so sich irgendwo ... weil jetzt kürzlich die Totenhosen in Wien waren.

00:22:34: Die Toten-Hosene-Wien anschauen, obwohl sie beim Kirch da ganz normal zur Plasmusik tanzen.

00:22:38: Ich glaube das ist schon... Das haben sich die Grenzen sehr vermischt behauptt jetzt einmal.

00:22:43: Ja auf jeden Fall und ich denke es gibt Feste, die haben einerseits eine ganze andere starre Gefühle vielleicht auch noch so militärisch anmutende Züge drin.

00:22:57: Und gleichzeitig sind solche Beste dann auch anders für informelle Dinge, dass weggezogene genau zu den Datum kommen um also ein informelles Klassengriffen zu machen und sich wieder mit der Familie zu treffen.

00:23:14: Also wo innerhalb dieses Festes das seine Regelwerke hat aber ganz informelle, familiäre Zusammenkünfte stattfinden und man einfach dieses Datum zum Anlass nimmt privat ein Fest im Fest sozusagen zu machen.

00:23:35: Und ich glaube diese Rollenvielschichtigkeit hat man ja im Alltag ständig... Sonntag am Rennrad siebzehnte älgert sich am Montag im Auto, wenn er zur Arbeit fährt.

00:23:54: Ich glaube das haben wir ja täglich jede Person für sich festzustellen in wie vielen Rollen die da unterwegs sind.

00:24:07: Ja vielleicht ein Grund dass diese Rollen auch nicht mehr so star sind, sind irgendwann digitalen Medien eine größere Sichtbarkeit dieser Feste ermöglichen.

00:24:20: Also früher waren das so lokale Geschichten, die in der Tageszeitung standen sind und jetzt poste das irgendwo auf einen ganz sozialen Netzwerk und kann das teilweise weltweit publik machen.

00:24:31: dass es das fest überhaupt gibt finde ich?

00:24:33: Ja

00:24:34: dann ist es ja auch so, dass viele Feste muss man auch sagen ökonomisiert worden sein.

00:24:44: Das sind ja wirtschaftliche Geschichten, wo der Tourismus Interesse daran hat.

00:24:51: Wo einzelne Betriebeinteresse daran haben, auch geringe zu machen.

00:24:56: Wo ein großes Publikum erwartet wird und in dem Moment muss sie dieses Fest auch irgendwie aufbereiten.

00:25:07: Denn es sind immer nur die Dorf-Begohnerinnen, die da herkommen Und wissen worum es geht, wie sie sich verhalten.

00:25:14: Was als nächster Schritt ist, plötzlich braucht eine Moderatorin Stimme.

00:25:19: die Flug des Festgeschehens fühlt vielleicht das Ganze auch aufbereitet.

00:25:24: Hier die Medienbildmaterialisierung, was dann ganz schön.

00:25:28: dadurch verändern sich ja die Teste.

00:25:33: Ich glaube da ist jetzt die Richtung wo wir über diesen Rausch oder vielleicht Alkohol reden können weil du sagst Es gibt Vierte, die davon leben.

00:25:44: Siegt man das, dass der Rausch oder der Alkohol zu diesen Festen dazugehört?

00:25:49: Hattet sich das historisch ein wenig ab?

00:25:52: Oder gibt es da wenige?

00:25:53: Ich

00:25:53: finde, dass Rausch-Zustände und Kulturen immer schon begleitet sind.

00:26:03: Vielleicht, wenn wir uns vorher Ehrungsspruchen haben aus Erhaltungssicht seines Festes... dass ähnliche Zustände oder Berauschungen auch vielleicht Rettungsbeuern in einem sich beschleunigen Alltag, aber ich denke gewissermaßen die Beforderung hat es ständig gegeben.

00:26:34: Was immer wieder betraut wird ist ein scheinbarer Rückkehr der Gesellschaftlichen Kids.

00:26:44: Wenn man auf die Pone angesprochenen Peste schaut, dann ist es schon interessant.

00:26:53: Einerseits gibt's sehr stark obnehmende Volksbündigkeit und andererseits diese Feste die da was entstanden seien nach wie vor in Kalender drinnen aber sind vielleicht jetzt eher im Kalender des Tourismusverbandes zwingt als den Kalender der

00:27:19: Kirche.

00:27:19: Aber das zeigt auch vielleicht, dass man halt zu teilweise zu festen dem braucht um sein Heizedocke-Event sagt.

00:27:28: Es ist schon wie man es ausspricht oder wie man's tituliert wo es noch hin passt oder wie es oft nochmal wird von außen.

00:27:33: Von denen, die es nicht so genau kennen.

00:27:39: Und so wie du richtig sagst, ich glaube, dass er fest einfach ein Rauschhaft des Ereignisses egal und mal jetzt von Substanzen spricht oder nicht.

00:27:49: Man kann ja einen Rausch haben, ohne dass man irgendwo Substanze zu sich nimmt, sondern einfach durchs Feiern raus, durchs feiern.

00:27:56: Auf

00:27:57: jeden Fall und ich glaube schon, dass das durchaus auch zeitgemäßes Phänomen ist.

00:28:07: Es geht ja um sozusagen substanzlose Rauschaften, um sich vom Alter zu entgrenzen quasi körperliche Aktivität, dann das Gummentechniken und Meditation auch kommerziell angeboten langes Fasten was als Produkt geworden wird.

00:28:40: Intensive Sinnesreize näher mit so einem Sommer der langen Aufenthalt in freien hinter uns.

00:28:52: Das ist nach meinen Dafürhalten sehr geprägt gewesen von der Automusik, von Blitzwichter.

00:28:58: Ja, ganz schwolt!

00:29:05: Genau und das an den wichtigen Aspekten finde ich, dass es zeigt, dass man so Veranstaltungen feste Traditionen auch sehr wohl... Dass Tradition sehr viel damit zu tun hat, dass wir irgendwo zusammenkommen, da Gruppe findet wo man sich wohlfühlt und eben durch ein Fest feiert Das fern alleine schon um ein Rausch auf das Erlebnis sein kann.

00:29:29: Vielleicht ist es auch diese Maßsäge, die irgendwo auch Favoration auszuüben scheint, sich in der Masse zu bewegen dieses oberflächelgesierende Schnellesichtutzen Das miteinander sprechen, das miteinander trinken.

00:29:55: Das gemeinsam wieder singen.

00:29:57: So ein bierseliges.

00:30:00: Wolligkeit, Freundlichkeit vielleicht auch?

00:30:04: Vielleicht hat die Anonymeteel in der Masse...

00:30:06: Genau!

00:30:07: Es wird nicht zu froh, wenn wir jetzt laut sind, laut schrei, wenn man in der Achtung Angst hat ... Juchzen mit Bier herumspritzen, Biertwurzer bräuchen und hören.

00:30:27: Was auch immer.

00:30:28: also ich glaube dass diese Masse schon auch ein Thema ist.

00:30:32: Ich glaube das man eigentlich von jetzt bietet so eine Fest wie du sagst.

00:30:39: in einer größeren Masse ist auch so ein bisschen die Chance zu einer Grenzüberschreitung aber immer noch im mehr oder weniger legalen oder geduldeten Raum oder Bereich.

00:30:51: Ja, wobei das für mich schon mal irgendwo interessant ist.

00:30:57: Dass einerseits dann dieses Berausch sein auch als gewissermaßen Entschuldigung ausredet wird momentan viel verhalten.

00:31:13: Wenn sich's da sozusagen gelenkte verordnete Weste haben und dass dieses Trinchen In Gemeinschaft gesellschaftlich geduldeter erscheint als der einsame Säußer, den man überhaupt nicht beantragt.

00:31:32: Also da sei man schon in Widersprüchlichkeit unterwegs.

00:31:36: Ja auf alle Fälle ja.

00:31:38: also da bin ich ganz bei dir so.

00:31:40: es wird dann medial teilweise auch so aufbereitet nicht?

00:31:45: Genau!

00:31:45: Also im Massenmedien hat man denn einen... Erwitzen sich auch an Berichten über Exzesse, das Akkusives oder vulgäres Verhalten.

00:31:59: Ich habe nur gestern ein bisschen Fernsehprogramme durchgeschaut und da gibt es ja ganze Locusts über Ballernballen und was weiß ich nicht mehr, aber von Stimmenfeiern oder von Privattenfeiern ist das Wohltumente.

00:32:18: Dann spielt er zwei Nachten, wenn alles auf lauschige Katzen schauen wird.

00:32:24: Stimmt ja.

00:32:25: Ist so ein bisschen... Ein verzerrtes Bild würde ich sagen, was der da gestellt wird.

00:32:33: Ein Punkt noch, was bei den traditionellen Festen so passend ist und was auch so ein bissel Bissler Idee ist von diesem Fern, aber klar.

00:32:45: Von dem Projekt, dass sie fest einen Ablauf brauchen damit sich die Menschen wohlfüllen.

00:32:51: Also bei einem traditionellen Fest gibt es ja irgendwo am Beginn einen Höhepunkt, aber dann auch wieder ein Ende oder?

00:33:00: Man regelt jetzt vor allem von Festen und die organisiert sind.

00:33:04: Die

00:33:04: organisieren sind ja genau.

00:33:06: Genau das

00:33:09: ist so.

00:33:11: Und wie gesagt ... Feste oder Reiche.

00:33:18: Wir

00:33:18: brauchen

00:33:19: nochmal eine Gruppe, die diesen braucht und die mit dem Regelwerk verbraucht sind.

00:33:29: Aber mir ist es immer richtig, wie ihr schon gesagt habt, dass es auch immer wieder gegeben hat und geben sollte neue Interpretationen als bekannt ist.

00:33:48: Und worüber man gar nicht gesprochen hat, müssen wir diesen Rückzug auch ins private, der dreizeitig stattfindet als innen.

00:33:57: Abseits der Berichterstoffung und der Beläubung und das augenscheinliche Registr des Stadtabends wird die Leute anwesend mit Dingen ein, texten müssen und es durchzuziehen.

00:34:12: aber ich glaube dass es dort schon ganz... starke Bewegungen und Sehenswichtbewegte in der Familie zu fahren, miteinander zur Beine mit Brava im Dorum.

00:34:23: Man braucht jetzt zum Beispiel ein Putzdatzfest, wie das ist auch eine relativ blune Erscheinung, weil ursprünglich was dann am Dienstag im viertelten Kontext der BodoKont geschauen ist und also in dem Moment wo ich einen Geburt anzeigen muss... hat mir mich strategisch erfasst werden mit meinem Geburtstag und rübscht dieses Geburtstab und dem Vordergrund und schädte, dass ich dann feiert werde.

00:34:56: Am Dienstag, glaube ich, haben wir sie gefahren.

00:35:00: Könnt ihr mir also ganz selten, dass man das zu den Namen der Stadien

00:35:03: guckt?

00:35:03: Das ist ja nicht alt.

00:35:06: Wenn

00:35:08: ich meine Oma hernimmt, jetzt ist total gegen Geburtstagsfeiern bewährt und wird immer so gegutzt.

00:35:14: Da hat der jetzt scheinen sich gut.

00:35:17: Der wollte einen Amenstag und will aufrecht erhalten.

00:35:20: Das namens des Konzesses steht

00:35:25: ihm.

00:35:26: Wir kommen zum Ende von unserem sehr interessanten Gespräch.

00:35:31: gibt es irgendwas wo du sagst das wäre noch wichtig dass wir den Werten Hörerinnen und Hörern mitgeben zum Thema Feiern zum Thema Festkultur, zum Thema Tradition und Brauchtum?

00:36:12: was schauen.

00:36:15: Vielleicht gucken die, die dort noch gar nicht teilnehmen können vielleicht auch das Festbereich anzulassen?

00:36:28: Ich finde es ist eine wunderbare Gelegenheit wenn man sagt Kultur des Genusses bezeichnen will zu betreiben also einfach auch dieses Essenbringchen feiern als Genuss zu erleben und das als wichtigen Welt kann.

00:36:50: vielleicht Wohltuende seien es nur darauf zu schauen, wer welches Kleidungsstück kriegt oder nicht.

00:37:01: Und ich glaube wir sind in diesem Alter so sehr vom Weg bewerben geprägt und mittuz aufs Kleid Wenn ich mir das dann so geobacht, die drei bei irgendwelchen Gruppen selbst auch in dem Zug unterwegs bin.

00:37:24: Was auch dieses Denken bedarf so, wie ein Tier betrieben wird.

00:37:31: Also was ich noch halt von einer gründlichen Gemeinschaft bleibe, geschaut werde ich da durchstehe und verkrische.

00:37:41: Und dass man öffnet ist es feiern als... Es

00:37:55: war für mich ein schöner Abschluss, diese Kultur des Genusses.

00:37:59: Die nehme ich so für mich mit anstatt dass es zu einem Wettbewerb wird.

00:38:05: Ja.

00:38:07: Ich bedanke mich sehr für das sehr interessante Interview.

00:38:11: Danke

00:38:13: vielmals!

00:38:14: Dann steht jetzt noch eine sehr angenehme Arbeitswoche.

00:38:16: Ja,

00:38:17: das kann ich Leute zurückgeben.

00:38:18: Danke!

00:38:18: Und

00:38:18: was danke Papa?

00:38:20: Auf Wiedersehen!

00:38:22: Fünf Punkte, die ich mir im heutigen Podcast nach der Sommerpause in der heutigen Episode nach der Sonnabause persönlich aus dem Gespräch mitnehme.

00:38:33: Feiern schafft Gemeinschaft und ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Lebens.

00:38:38: Tradition verändert sich herständig.

00:38:40: Sie lebt von Wiederholungen aber auch durch Weiterentwicklung.

00:38:45: Feste können verbinden Feste können aber genauso gut ausschließen und deshalb gehört Offenheit dazu.

00:38:52: Rauschen muss eben nicht immer Alkohol bedeuten, auch Musik, Danz und Gemeinsames erleben können sehr wohl berauschen!

00:39:00: Und feiern sollte eine Kultur des Genusses sein, es sollte kein Wettbewerb sein wer mehr trinkt oder wer darin der Beste oder die Beste ist.

00:39:10: Bis zum nächsten Mal Feiern Aber Klar.

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