Im ehrlichen Gespräch mit dem Autor Daniel Wagner

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00:00:01: Herzlich willkommen bei Feiern Aber Klar.

00:00:04: Der Podcast zwischen Rausch und Reflexion, zwischen Festkultur und Verantwortung.

00:00:10: Ich bin Christian Kicke-Böschel ein Teil von Feiern aber klar.

00:00:14: ich spreche hier regelmäßig mit Menschen die zum Thema Feiern etwas zu sagen haben und deren Perspektiven uns wichtig sind.

00:00:22: bevor wir jedoch starten unsere kleine podcast Hausordnung.

00:00:26: erstens Verbindungen dürfen gestört sein technisch gedanklich oder manchmal auch gesellschaftlich.

00:00:33: Wir bleiben im Gespräch!

00:00:35: Zweitens, Fehler sind menschlich.

00:00:38: Versprecher, Denkbausen und kleine Hopperlas dürfen und müssen sein.

00:00:43: Drittens Meinungen dürfen unterschiedlich sein.

00:00:47: Es geht nicht um schnelle Vorurteile oder Umurteilen sondern Perspektiven und Erfahrungen.

00:00:53: Viertens, Feiern betrifft uns alle.

00:00:57: Deshalb fragen wir offen ehrlich und neugierig nach.

00:01:00: Und jetzt willkommen bei Feiern aber klar dem Podcast über bewusste Feierkultur.

00:01:07: Ich freue mich sehr herzlich im Podcast Feiern Aber Klar auf Daniel Wagner, ich bin heute im ehrlichen Gespräch mit Daniel Wagner.

00:01:17: Daniel, Herzlich Willkommen und danke dass du dir Zeit genommen hast mit mir im Podcast ein wenig zu plaudern.

00:01:22: Hallo Christian!

00:01:23: Danke für die Einladung.

00:01:25: Du bist Autor und hast kürzlich ein... ...kürzlich, ich weiß jetzt gar nicht muss selber sagen wie lange das her ist.

00:01:31: Ich glaube schon wieder eineinhalb-zwei Jahre her, dass du dein Buch rausgebracht

00:01:34: hast.

00:01:34: Letztes Jahr in dem Februar ist es rausgekommen.

00:01:37: Magst du also der Titel vom Buch ist trocken?

00:01:39: Magst über dich einmal ein bisschen erzählen, ob dir zuerst Autor angekündigt, wie du dich selbst siehst beruflich Dass du da kurz den Werten Hörerinnen und Hörern über deine Personen ein bisschen was erzählst.

00:01:53: Ja

00:01:53: wie gesagt Daniel Wagner, Schriftsteller-Autor.

00:01:57: Ich gehe immer mit anderen Bezeichnungen und ursprünglich Werbetextor das ist vielleicht noch relevant.

00:02:04: also ich komme schon aus dem Schreiben.

00:02:07: und ob dann also mit diesem Buch das dann letzt zu erschienen wurden ist hat sich für mich eigentlich klar abgezeichnet dass sie daran festhalten möchte.

00:02:19: Und ja machen wir jetzt schon langsam auf den Weg.

00:02:22: nächstes Buch Ich möchte auf jeden Fall eben in der Schriftstellerei bleiben und schauen, was auf dem Weg passiert.

00:02:28: Also es passiert aufgrund des Buches und des Themas auch viel im Bereich Sucht.

00:02:35: Das nehme ich alles gern mit.

00:02:36: Ich finde das nach wie vor spannend.

00:02:38: Es berührt mich also sei es jetzt ein In-Sucht-Krankenhäusern.

00:02:42: In Gefängnissen bin ich unterwegs.

00:02:44: Das ist eine sehr bedeutsame Arbeit Das mache ich ja sehr gern und ich habe jetzt keinen großen Plan.

00:02:50: Ich gehe echt mehr so mit der Flow und lasse auf mich zukommen, das ist alles passiert weil ich irgendwie kein Plan gehabt hab und da bleibe ich einfach im Vertrauen.

00:03:00: Es ist nicht schlecht wenn man die Überraschungen auf sich zukommen lässt und schaut was passiert.

00:03:07: Du hast dein Buch schon ein paar Mal angesprochen Ohne dass wir groß spoilern, weil wir wollen mehr, dass die Menschen jetzt immer noch ganz fest ein Buch kaufen.

00:03:16: Kannst du bis sie den Inhalt umreißen und wo es eigentlich geht?

00:03:21: Ja also es geht kurz gesagt einfach um die Geschichte meiner Alkoholsucht.

00:03:28: Also angefangen von wie ich da reinkommen bin, wie sich's hautnah angefüllt hat drin zu stecken.

00:03:36: Das habe ich probiert so schonungslos zu berichten, als auch natürlich weder wieder rausgekommen bin.

00:03:45: Und das ist ja sehr persönlich tief reingehende Darstellung dieser Sucht und immer wieder auch gespickt mit so alten Tagebucheinträgen aber natürlich auch des Thema Alkohol an sich beleuchtend.

00:03:59: Es ist irgendwie eine Mischung aus Romanzachbuch heute immer gern fern, dass es so etwas wie ein Ratgeber im Andersen schwingt natürlich mit weil die halt Sowohl schlechtes als auch gutes Beispiel irgendwie da vorangehe, aber es ist und das war eigentlich daran.

00:04:16: Es ist schwer, eine Nische einzuordnen.

00:04:20: Du hast das aber gesagt?

00:04:22: Es ist sehr persönlich geschrieben was ich selber gelesen du aus der man schon bei mir in der Radessendung wo wir drüber gesprochen haben.

00:04:28: Das ist ja persönlich geschrieben teilweise sehr schüttandt was du da erlebt hast was du doch auch auch mitteilst sehr offen finde Wo du darüber redest War das Buch oder war das Schreiben für dich auch so ein wenig, wenn man es sich nennen darf, Selbsttherapie?

00:04:48: Oder für die Möglichkeit abzuschließen mit dem Thema der Sucht.

00:04:53: Auf jeden Fall!

00:04:54: Also es hat angefangen als therapeutischer Prozess wo ich eben damals noch nachsüchtig... angefangen habe oder nicht süchtig, aber ja sücht ich schon.

00:05:05: Aber gerade am Trockenwerden angefangen hab festzuhalten wie es mir da geht mit diesem ganzen Loslossen dem Hintermierlossen vom Alkohol.

00:05:16: daraus entstanden ist dann eigentlich so etwas was sich angefühlt hat wie ein Buch und die habt dann festgehalten eben unter anderem deshalb weiß mir gut getan hat.

00:05:26: also schreiben war schon immer immer Ausdruck im Innersten hat demnach natürlich auch einen therapeutischen Anteil.

00:05:37: Und was dann aber in Summe oder auch am Ende passiert ist, das war so nicht geplant und also alles, was an Heilung dort stattfinden konnte dadurch dass das Buch erschienen ist, dadurch dass es auch abgeschlossen ist.

00:05:53: Das habe ich mir sogar gar nicht erträumen können.

00:05:56: Ein weiterer Folge eben, dass jetzt so seine Kreise zieht und dass es anderen Menschen dabei hilft was sie nicht ihren, ihre Suche zu überbinden oder an einen Anstoß gibt.

00:06:07: Ja das ist alles wirklich sehr schön und ich bin nach wie vor wirklich ergriffen davon.

00:06:14: Du hast deshalb erwähnt du das Buch hat große Öffentlichkeit erlangt.

00:06:22: Du bist in diversen Zeitungen habe gelesen bis du zitiert wurden, bis du interviewt wurden wo man den Buch vorgestellt hat, wo man dich vorgestellt Und jetzt bist du unterwegs mit Lesungen.

00:06:35: Öffentlich führen dich diese Lesungen überall hin und wo überrascht es dich, dass du einkladen worden bist für eine Lesung?

00:06:42: Gibt's da irgendwelche Worte, wo du gedacht hast, da würdest du gar nie mit dem Buch hinkommen oder hättest dir nicht vorstellen können, dass Du hinkommst?

00:06:49: Ja, da war das auch nicht genau dabei.

00:06:50: Also abgesehen davon, dass ich so gut wie keine Vorstellung gehabt habe, wo ich mich auf diesen Weg dieser Reise lang gemacht hab, war ich dann an... Unterschiedlichsten wirklich eindrucksvollen Orten.

00:07:02: eben ist schon erwähnt, dass sie da in Gefängnissen stattfinden.

00:07:05: Da finden die hochspannend.

00:07:07: Es ist ein super interessantes Publikum für mich.

00:07:11: Spannender Austausch, wo ich gerade vor zwei Wochen war ja mal auf einer Schule, auf einer HTL in Hallstadt und das war auch wieder ein neues Umfeld für mir so.

00:07:22: Das waren dann so sechzehnund siebzehnjährige.

00:07:25: Super!

00:07:27: Alter, glaube ich, zu arbeiten einfach was dieses Thema betrifft.

00:07:30: Vor ein paar Monaten in der Schweiz auf so einem riesigen Kongress mit so zwarhundertfünfzig Experten und Expertinnen, wo wir noch einmal so richtig emotional auch berührt vor dass sie da einfach stattfinden darf als Mensch weil da waren halt alle Doktor-Doktor und Professorin und dann bin er halt eh als Daniel Wagner vieler Da bin ich gewesen und ja, das war fantastisch.

00:07:56: Es ist sehr vieles passiert, dass ich mir so nicht erwartet habe und ich liebe es sehr.

00:08:03: Dann merke bei dir wenn du das erzählst, dass du da sehr enttusiastisch erzählest und auch für mich kommt das vor, dass Du sagst okay, jetzt hab ich die Suche gehabt durch dieses Buch und dadurch, dass dir irgendwo eine Anerkennung... geboten wird von diversen Institutionen, dass du so offen das Buch geschrieben hast.

00:08:25: Kriegst jetzt wieder was zurück?

00:08:26: Dass du sagst ich habe doch meine Themen geschrieben.

00:08:30: Du sagst wenn du jetzt eingeladen wärst bei einem Riesinkongress Ärztekongress oder Wissenschaftskongress ist es schon ein Ort von Anerkennung auch, dass man sagt der hat das geschrieben und er ist dadurch mit seinen Problemen umgegangen.

00:08:44: Voll!

00:08:46: Also es ist einfach wirklich scheißweise.

00:08:50: auch schöne Bestätigung, aber auch eine Wertschätzung.

00:08:55: Die immer natürlich vor allem in der Zeit, in der ich krank war selbst niemals entgegen gebrocht habe.

00:09:01: Aber die ja von außen nicht da war.

00:09:02: also es war wirklich ein jahrelanges Hungern und Wertschätzungen als Alkohol- kranke Person sowieso.

00:09:11: In der Zeit dann noch in der Hunde am Heil war... Da hab' ich halt gefühlt dass ich so Ja, am Rande der Gesellschaft bin ich irgendwo auch abschauen und dass das jetzt dann alles in der Form zurückkommt ist wirklich schön.

00:09:27: Und dafür bin ja sehr dankbar.

00:09:29: Man sagt oft süchtige Personen die ihre Sucht überwunden haben suchen sich dann irgendwo eine andere Tätigkeit, die zwar nicht so gefährlich ist wie Alkohol sucht aber trotzdem sehr in einer Art und Weise betrieben wird.

00:09:46: Fanatisch ist, dass jetzt ein bisschen bei dir da schreiben und das lesen.

00:09:51: Was du da gefunden hast für dich?

00:09:52: Das hätte ich eigentlich gerne.

00:09:53: Ich bin leider nicht so ein getriebener Schreiber.

00:09:57: Also schreiben ist die eine Leidenschaft auf jeden Fall.

00:10:02: Also ja, das wofür mein Künstler Herz schlägt oder meinen Schreibprozess... angeht.

00:10:11: Da bin ich eigentlich noch immer auf der Suche, wie er eigentlich aussieht.

00:10:15: Also es passiert sehr viel in Stillen und in der scheinbaren Unproduktivität.

00:10:19: Das tatsächliche Schreiben nimmt dann wenig Raum ein.

00:10:23: aber ja die Welt dreht sich erst stückweit immer darum.

00:10:27: Und

00:10:28: das begleitet mir tagtäglich.

00:10:30: Aber ich hätte eigentlich gern mehr dieses Getriebe, dass ich ständig schreiben muss gar nicht anders kann.

00:10:38: Das ist leider nicht...

00:10:44: Vielleicht brauchst du das auch nicht.

00:10:46: Oder

00:10:46: vielleicht bin ich eben diese Art von Schreiber?

00:10:48: Genau, so werden wir zufrieden bis damit.

00:10:51: Dann ist das ja völlig in Ordnung.

00:10:54: und dass vielleicht den Hörerinnen und Hörern noch einmal klarzumachen... Wir reden jetzt nur über Alkohol, also in deinem Buch dreht sich es ums Thema Alkohl soweit ihr das noch im Kopf habt beim Buch oder im Buch?

00:11:09: Also, du warst jetzt kein Thema von Nonnesubstanzen.

00:11:13: Du hast dich in einer Nativalkoie sucht und du hast da den Weg herausgefunden... ...und so weit ich mir erinnern kann.

00:11:20: Hast du denn größter als selbst herausgefundet?

00:11:24: Diverse Therapien hast du irgendwie abgebrochen oder so?

00:11:27: Oder habe ich das jetzt vorher noch?

00:11:28: Nein nein!

00:11:29: Ich hab schon viel Unterstützung von außen bekommen und hätte es auch alleine gar nicht geschafft.

00:11:36: einige Anläufe immer wieder alleine gemacht, aber letzten Endes war es nur mit Therapien, Krankenhausaufenthalten usw.

00:11:44: möglich das hier rauskommt.

00:11:47: Okay, dann noch mal gratulieren zu dem Buch!

00:11:52: Es ist ja ein relativ dünnes Buch, aber trotzdem ist das... Wenn man es vom Inhalt her irgendwie definieren müsste, was für mich ein nicht schweres Buch ist.

00:12:03: Ein sehr dichtes Buch.

00:12:04: Also eine sehr dichte Geschichte auf nicht allzu vielen Seiten.

00:12:07: Ich glaube über hundert irgendwo.

00:12:12: Aber sehr dicht geschrieben und sehr bewegend, dass relativ schnell ausgelesen kommt.

00:12:17: Irgendwo in Linzien.

00:12:18: Ja das klingt

00:12:19: ja oft gefeedbergt.

00:12:20: Das habe ich auch ganz gerne selbst benutzt.

00:12:23: Kassel leser von diesen tausendzeiten Büchern und ich glaube auch durch meine Werbetexterei habe ich irgendwie gelernt, prägnant und pointiert zu formulieren.

00:12:37: Und ja, ich schwafe nicht gerne, komme gern auf den Punkt aber dafür darf jeder Satz schwer, schwer wie.

00:12:44: Es passt sehr gut!

00:12:45: Darf man über die neue Idee schon was verraten?

00:12:47: oder ist das noch eine Idee, die gar nicht so spruchreff ist?

00:12:50: Also das neue Buch ist der Rott.

00:12:51: Am Anfang sagst du, hast der Idee oder schreibst schon an einem neuen Werk?

00:12:56: Also ich schreibe an etwas vorsichtig formuliert.

00:13:00: Man probiert sich heute ein bisschen aus.

00:13:01: Das ist bei Dormlerseiten.

00:13:03: Dort am Laseiten.

00:13:04: aber jetzt bin ich dann beim Thema eh schon länger ein bisschen hängen geblieben.

00:13:08: da kann ich noch ganz grob sorgen dass es wahrscheinlich so um Männlichkeit gehen wird.

00:13:13: Aber nicht in dem Format wie das letzte Buch also nicht rein autobiografisch sondern wahrscheinlich so autofiktional Aber eben auch sehr früh.

00:13:23: Klingt sehr interessant, den Thema Männlichkeit ist ja wirklich ein... Auch ein großes Thema.

00:13:29: vor allem finde ich heute in Verbindung mit der Digitalisierung was da für Bild der Männlichkeit eigentlich geboten wird oder gezeigt wird, was es vielleicht gar nicht sein sollte?

00:13:38: Es ist auf jeden Fall ein Thema über das die selbst gerne viel nachdenkt dass man beschäftigt und Zeitgeist relativ relevant ist.

00:13:46: und sowas finde ich grundsätzlich schon einmal interessant darüber sowohl nachzudenken als auch zu schreiben.

00:13:52: und echt noch dazu ist es, glaube ich gesellschaftlich relevant.

00:13:58: Daniel unser Podcast ist ein bisschen an fünf Fragen aufgehängt als Leitfaden von Fragen und die möchte mit dir mal ein wenig diskutieren.

00:14:08: Die erste Frage ist was bedeutet oder hat vielleicht für dich bedeutet?

00:14:13: Oder ist das jetzt noch feiern bzw.

00:14:15: Rausch für dich persönlich?

00:14:16: Ja eben, ich glaub da gibt's... Zwar sichtweisend darauf.

00:14:22: Das ist die Ahne aus meiner, ja ich hab sowieso bei allem was es also bei allem betreffend zu erleben vor und erleben nach dem Alkohol Und ich bin im Leben nach den Alkohl tatsächlich noch ein bissel so auf das Suche nach der Antwort auf diese Frage glaube Ich weiß es sicher ständig neu definiert oder vielleicht auch nur weil ich offener geworden Bin was das Thema feiern und rausch überhaupt betrifft.

00:14:48: Also ich habe da jetzt noch gar kaffeinale entgütige antwort für binom.

00:14:52: es war natürlich saufen also saufen punkt eigentlich.

00:14:59: also was dazu kommt sei es jetzt tanzen musik das war eigentlich nur so begleiter scheinungen vom kern und der kern war eben ein kennengemeinschaft soll.

00:15:10: es war feiern das war dass wie gelernt habe dass man feiert und ist etwas wieder letztendlich ja spaß gemacht hat.

00:15:19: Und eben heutzutage ist es viel, viel breiter und offener aufgestellt.

00:15:25: Ich glaube was immer Teil davon ist sind andere Menschen oder Umfeld das sie gern haben, dass sich gut anfühlt.

00:15:33: Wenn man jetzt von Feiern redet Musik ist eigentlich immer so etwas das sofort aufploppt und eine gute Location.

00:15:42: vielleicht klickt es gar nicht zu sehr an den einzelnen Parameters sondern echt mehr.

00:15:47: Gefühl das in einem passiert dass ich nach feiern anfühlt und worst dann dazu führt ist vielleicht, ist vielleicht unabhängig

00:15:54: weil du gerade die Gemeinschaft angesprochen hast.

00:15:58: Wie hast du das wahrgenommen?

00:15:59: Wie hat sich dein umfeld geändert wie du plötzlich sagst du trinkst jetzt kein alkohol mehr oder hat sich das geändert?

00:16:05: es hat sich wirklich sehr unwesentlich geändert also eher davon.

00:16:09: anderen menschen getrocknet worden sind da immer ja auch negativere negativer Geschichten.

00:16:16: Bei mir war das im Wesentlichen als gleichbleibend, also vielleicht auch und zwar diese richtigen Trinkkumpels weggefallen aber sonst ist der Freienesskreis zum einen gleich geblieben.

00:16:29: ganz viel davon haben selbst weniger getrunken jetzt gar nicht nur wegen mehr einfach nur weil wir halt alle einigwann mit reihe.

00:16:36: es kann so weiter worden sind.

00:16:39: manche haben Kinder kriegt also das generell also auf natürliche Art und Weise sich schon einmal geändert.

00:16:46: Und dann habe ich heute angefangen dadurch, dass ihr nicht mehr besoffen war.

00:16:52: Und die Uhr bin ja immer mehr selbst worden und haben mir demnach auch Menschen oder sind neue Menschen in mein Leben kommen, die einfach viel besser zu mir passen ohne das sie mich betäuben muss, um einen anderen gefallen an einer Person, einem Event zu finden.

00:17:08: Also es hat sich alles sehr natürlich gegeben.

00:17:12: Natürlich ist man da am Anfang noch vor allem wenn man gerade nüchtern wird, versucht irgendwas aufrecht zu erhalten.

00:17:18: Irgendwas zu übernehmen.

00:17:19: Das fühlt sich dann am Anfang ja alles falsch an.

00:17:22: aber den muss man immer ein bisschen Zeit geben und ganz wichtig einfach sich kennenzulernen und sich zu fragen wie feier ich eigentlich gern?

00:17:31: Eben wir haben das gelernt, wir haben es auf eine Art und Weise gelernt die selten hinterfragt werden.

00:17:36: Dann ist mal auf einmal was in etwa fünf oder dreißig, vierzig und trauert irgendeinem Gefühl Zustand von Feiern und Rausch nach, den man so eigentlich nie überprüft hat für sich selbst.

00:17:50: Ich finde du hast einen richtigen oder wichtigen Punkt angesprochen.

00:17:54: Sie ist leider der Alkohol in Österreich so gesellschaftlich verankert dass es ja fast erwartet wird wenn du irgendwo bist beim Fest, dass du Alkohl mitdrinkst und zu Menschen vielleicht überhaupt nichts trinken.

00:18:06: das wären meiner Meinung nach mehr.

00:18:08: aber sie sind immer noch exotisches kennt man fast sagen diversen Volumen Volksveranstaltungen, Kierter etc.

00:18:15: So da ist es ja um und auf dass Alkohol dabei ist.

00:18:18: Weil wir gerade bei Veranstaltungshandel, was macht denn für dir eine gute Veranstaltung eigentlich aus?

00:18:23: Ja das ist leichter fürs erste zu sagen oder was Chemie voll schlaft.

00:18:29: Wäre die nächste Frage aber mit keinem Maschinen dran.

00:18:31: Ah so!

00:18:31: Das war jetzt kein Problem!

00:18:33: Weil es ane ins andere führt.

00:18:34: also ich glaube das ane kann man eben nicht so bauschalisieren sorgen.

00:18:37: Ich glaube es braucht unbedingt mehr Diversität in der Art der Veranstaltung.

00:18:43: Bei uns gibt es eben diese eine Art zu feiern, das ist fragwürdige Volksmusik bis hin zum Schlager.

00:18:50: Die einzige Substanz ist immer Alkohol und zwar nicht gemütlich ans Papier sondern es geht schon um ein Vollrausch wiederum damit man die schlechte Veranstaltungen überhaupt ertragen.

00:19:07: Das ist schön und gut, wenn das eine Art ist zu feiern.

00:19:10: Aber es ist bei uns halt alternativlos und das stört mich so.

00:19:14: Also wir Menschen sind zutiefst unterschiedlich und wie hat man's jetzt dann darauf geeinigt auf diese Art und Weise zu feieren für alle Zeiten ob es uns gefällt oder nicht?

00:19:24: Und das ist etwas was mir stört.

00:19:25: daran also eben von mir aus darf dass eine Art zu feier sein aber auch nicht die Ansage und ich glaube es bräuchte eben unterschiedliche Musik.

00:19:34: Ich glaube, es gelebt sehr viel von Musik bei einer Veranstaltung und abgesehen jetzt von Musikgeschmack und na das ist nicht meiner aber es ist einfach keine gute Musik.

00:19:45: Es ist keine handgemachte Musik, es ist textlich nicht sonderlich wertvoll all diese Dinge.

00:19:52: ich glaube eben dass man da ein bisschen sich breiter aufstellt und auch vielleicht Zugänge schafft.

00:19:57: so also Gott wille.

00:19:59: Menschen wissen auch gar nicht, wie sich's anfühlt zu anderer Musik zu feiern.

00:20:03: Weil sie es nie angeboten bekommen.

00:20:05: Ich glaube da könnte man viel machen.

00:20:07: aber die Location also diese abgeranzten Bierzelte und ihr Bänke das ist ja alles nicht... lädt nicht ein zum Verweien sich wohlzufüllen sondern das lädt eben dazu einzig das so erträglich wie möglich zu saufen.

00:20:23: und ich finde das sollte nicht das Ziel einer Feier sein.

00:20:26: Ja du hast dir da wieder Was angesprochen war ein bisschen das Konzept von Feiern, aber klar also von diesem Projekt was wir haben wo dieser Podcast herausgekommen ist.

00:20:38: Das sind so acht Punkte zur Festkultur und da gehört vor allem dazu wie schaut die Location aus?

00:20:42: Wo ich bin?

00:20:43: Also wie wohl fühle ich mich dort überhaupt?

00:20:47: Wie gern will ich dort kommunizieren nicht nur saufen sondern kommuniziere mit anderen weil so wie du sagst diese Bierzeltatmosphäre ist wirklich mehr oder weniger etwas was sehr zum Saufen einladet oder dass ich Räume habe, wo ich mit zurückziehen kann.

00:20:59: Das ist mal bei die Technofeskel kennt diese G-Laut Bereiche oder so.

00:21:03: das fehlt da wirklich alles.

00:21:05: und vor allem eben bei den Veranstaltungen, die du in unserem Bereich ja gang und gäbe sind Kirchtage

00:21:12: etc.,

00:21:13: Feuerwehrfeste.

00:21:15: Da ist es wirklich so, dass sie alle optisch gleich gestaltet sind und optisch eben so gestaltet Sind, dass man wirklich ein bisschen zum Trinken animiert wird, zum Alkoholtrinken animieren würde ich sagen Und gute Veranstaltung, würdest du sagen, sollte eben schauen dass auch die die Location-Paste, Optik-Past, Musikpast das Unfall dann mal beachten.

00:21:39: Das nicht irgendwo in dieser klassischen Kirchtox-Optik ist?

00:21:45: Ja ich glaube man soll halt wirklich da einfach mehr reinlegen und das Ganze das eben einfach neu denken.

00:21:52: Wie fühlt sich nicht nur diese eine Person, sondern wie fühlen sich maximal viele unterschiedliche Personen wohl?

00:21:59: Also was für ein Location.

00:22:04: Auch von der Getränkeauswahl unbedingt in einer Form arbeiten.

00:22:09: Man darf durchaus Alkohol anbieten aber wie oft jetzt schon auf Feiern war, wo es dann A Alkoholfreies Getränke als Alternative ergibt es dann ein Pixier Selemus also wurde einfach überhaupt kein Liebe reingelegt wird und wo er kommuniziert wird.

00:22:28: Ja wenn du, wenn du kann Alkohl trinkst bist du auch nicht wehr.

00:22:32: das ist ein besonderes Getränk bekommen.

00:22:35: man könnte ab beim Essen Adosh schauen.

00:22:37: könnte man irgendwas was jetzt so eine superaufwendige so etwas Neues irgendetwas das vielleicht auch nicht nur von Vertriebs anbieten?

00:22:45: mit jedem einzelnen Schritt inkludierst du halt immer mehr Menschen.

00:22:50: Da sind einfach neue Denken, dass die Leute in Österreich generell so oft wünschen.

00:22:55: Das ist nicht immer das alte Programm wieder und wieder Chaos sondern da sind mal Wagen auch und Neu-Denk.

00:23:01: Du lebst deshalb ein Entfilter und da gibt es zumindest eines der größten Volksfeste, den kann man österreichweit übersetzen, was jetzt gar nicht von den Besuchszahlen mit dem Filakirch, wo er viele Sachen überhaupt einmal nur erwähnt hast Standard sind vom Trinken, vom Essen von der Möglichkeit... ...der antialkoholischen Getränke.

00:23:24: Das kann ich nur bestätigen, was du sagst.

00:23:26: Das ist nirgendwo ein Zuckerwasser oder so etwas Extremsiers, das du da als Anziges kriegst und was preislich gar nicht so um ist.

00:23:32: Also was es nicht einmal billig ist.

00:23:34: Na ruf doch

00:23:34: mal darüber!

00:23:35: Genau, genau.

00:23:36: Und dass da kein sicher irgendwo geschaut, dass man was macht in mich dabei jetzt gar nicht sagen, also da wird zu wenig Einblick in die vieler Kirchsturksveranstaltung nicht sagen, dass es das nicht vielleicht schon gibt.

00:23:47: In Ansätzen dort muss ich sagen bin auch nicht der Kirchtagbesucher, das jetzt bestätigen könnte oder nicht bestätigend könnte was du mehr im Blick hast wie weit du dir beim Kirchdruck einfindest.

00:23:59: Also nehmen wir jedes Jahr vor einmal mir den Kirchtrag anzuschauen einfach nur weil ich selbst für mich feststellen will ist es noch immer für Aber es bleibt für mich nicht datträglich.

00:24:10: Aber gut kann anfangen sein, dass das nicht mein Event ist.

00:24:12: also ich glaube Kirsten ist eben wie die meisten Feste in Österreich für Kinder und Betrunkene Und Menschen die da halt dann mitziehen.

00:24:22: Es ist einfach und wird niemals meine Veranstaltung werden und bisher habe jetzt nicht gesehen Dass sich da irgendetwas geändert hat in Richtung eben zum Beispiel Es dauert eh schon, glaube ich, eine ganze Woche fast.

00:24:32: Da geht es darum, warum nicht einen Tag der ein bisschen ruhiger ist?

00:24:36: Wo vielleicht auch Menschen die ein Problem mit Reizen haben dazu oder vielleicht teilnehmen könnten.

00:24:41: Aber na das wird alles konsequent ausgeschlossen und nämlich wirklich ausgeschlossene.

00:24:45: Gut wir haben jetzt drei Fragen am Stück beantwortet aber kein Problem.

00:24:49: Eine Frage hätte man noch oder habe ich noch was könnte man jungen Menschen über das Verein mitgeben?

00:24:59: Was wäre da?

00:24:59: Oder hättest du in keine Botschaft oder so Erfahrungswerte?

00:25:02: Ich glaube

00:25:03: es läuft unbedingt darauf hinaus, sich selbst kennenzulernen und herauszufinden wie feier ich persönlich.

00:25:10: Das können auf ganz unterschiedlichste Weise sein.

00:25:12: Es gibt Menschen die feiern gern im kleinen Gruppen, Menschen der feiern gerne in großen Gruppen dann eben zu welcher Musik, zur welcher Substanz wenn überhaupt.

00:25:22: eben nicht einfach... dass übernehmen, was man vorgeklebt wird.

00:25:26: Weil es ist auch einfach wirklich nicht die Art wie man gerne feiert und das führt dann dazu, dass man sich berauschen muss.

00:25:33: also heraus ist per se überhaupt nichts schlechtes.

00:25:35: aber wenn er dazudient um etwas auszuhalten dann ist er schlecht und dann ist es bräuchlich verwendet und ich glaube dazu ist es einfach wirklich notwendig herauszufinden sich keine zu lernen.

00:25:47: wo sind meine Grenzen?

00:25:50: Was bringt mir vielleicht auch substanzlos, so ein Gefühl von Extase und Euphorie?

00:25:55: Und den dann noch zu gehen.

00:25:57: Wir sollten als Ältere daran arbeiten das eben anzubieten damit man es herausfinden kann für sich selbst.

00:26:04: Das fehlt ja meiner Meinung nach her dass man sich mehr oder weniger ausprobieren kann als Jugendlicher aber auch dass man... Es prägt ist ja das Elternhaus wie's mal aufgewachsen hat vom Konsumationsmuster.

00:26:18: also Wenn ich heute in so einem traditionellen Elternhaus aufgewachsen bin, wo das Bier zum normalen Getränk dazu gehört in der Familie.

00:26:27: Dann haben wir wahrscheinlich oder mit höherer Wahrscheinlichkeit auch in diese Schiene fallen.

00:26:35: und da ist es wichtig, wie du gesagt hast, dass man auch andere Muster kennenlernt, unsere Möglichkeiten kennenlernten, andere gesellschaftliche Strukturen kennenlernte vielleicht dann in einer Biergruppe wenn man die Pubertät kommt, ist durchaus möglich.

00:26:49: Aber das hast du ganz richtig gesagt und was mir jetzt auch gefallen hat, dass die Gesellschaft heute schaut.

00:26:53: Also wir als Erwachsene, dass man da ein bisschen mehr hinschauen, was da passiert oder was dafür Strukturen passieren und vielleicht etwas ändern können?

00:27:02: Ich

00:27:03: glaube eben die Leute gehen dann halt immer so schnell auf die Bereikarten weil sie glauben, man nimmt ihnen jetzt etwas weg oder man nimmt ihn in die Feierkultur weg.

00:27:11: So ich glaube es geht echt nur um ein Mehrangebot.

00:27:15: lasst diese Art zu Feier wie wir sie haben, aber halt auch als Nische so wie es dann andere Nischen vielleicht gibt und nicht diese eine Art eben als das absolute Alternativlos zu glorifizieren oder immer wieder eben zu wiederholen sondern ein weiteres Angebot einfach erweitern.

00:27:35: Ich glaube da kommt niemand zu schaden.

00:27:36: Es ist ja wichtig dass man sieht, dass es andere Möglichkeiten gibt.

00:27:41: Oft hat man es jetzt Diese scheu-klappten Denken, diese Sture und schaut nicht nach links und nicht nach rechts und sagt na das ist das einzige Wichtige und Richtige.

00:27:49: Und dort vielleicht eine Möglichkeit... Wir haben da mal rechts und links zu schauen.

00:27:53: Zu sagen hey

00:27:54: was gibt's noch?

00:27:56: Ich war heuer in Wien.

00:27:58: Das war auf so einem alkoholfreie Festival.

00:28:01: Da war ich das erste Mal in meinem Leben auf so einer alkoholfreien Party.

00:28:06: Und ich war so überrascht.

00:28:09: also ich war erstes was voll nett und das hat sich wirklich gleich angefühlt, wie jede andere Party auf der EPS her war.

00:28:18: Und was ich aber so überraschend gefunden habe, war dass die Menschen für eher in Gespräche kommen sind als jetzt auf klassischem Partys, was man sicher eigentlich gar nicht so vorstellen würde.

00:28:31: Aber irgendwie, ich glaube auch dadurch, dass alle auf der gleichen Bälle waren und diese Fallhöhen untereinander nicht waren, hat es irgendwie dazu geführt Ja, untereinander im gleichen Boot sitzt und mit sich redet und sich austauscht.

00:28:47: Es war eine sehr positive Erfahrung aber es ist halt viel zu viel zu selten.

00:28:50: Ich glaube das ist einmal im Semester in Wien.

00:28:53: Okay.

00:28:54: Das ist eine interessante Erzugung.

00:28:57: Dass man so genau macht tatsächlich ein Bad der Fest wo genau der Fokus auf Alkoholfreie ist.

00:29:04: Und dann schaut wie das funktioniert.

00:29:07: Perfekt Daniel unsere fünf Fragen sind abgeschlossen.

00:29:12: Ich sag Danke, dass du das so toll und perfekt beantwortet hast.

00:29:16: Aber wir haben am Anfang der Sendung also im Vorgespräch spekuliert, wann du deine nächste Live-Läsung hast?

00:29:20: Das ist uns Baden nicht eingefallen!

00:29:22: Also ich hab vermutet und du hast gesagt, du warst nicht genau...

00:29:25: Nein, ich weiß mal.

00:29:26: Also meine nächste Lesung die ist nächsten Mittwoch glaube ich, die ist in Börtschach von Wuhin aus, das ist ein Verein.

00:29:36: Also das war sie Ich weiß aber nicht ob im September, da hast

00:29:40: du vielleicht was Falsches.

00:29:42: Aber sollte ich etwas finden, tu es in die Kommentare und die darf auch gerne ein Buch verlinken in den Kommentaren.

00:29:47: Ja voll gern!

00:29:48: Dass die Leute noch das fleißig kaufen und ich freue mich auf alle Fälle schon auf den nächsten Werk.

00:29:54: Und dann schauen wir mal, dass man die wieder einladen kann.

00:29:56: Ja

00:29:56: danke schön.

00:29:58: Danke schön für deine Zeit und alles Gute.

00:30:02: Danke lieber Christian Papa, mach's gut.

00:30:04: Das

00:30:06: war das äußerst aufschlussreiche Gespräch mit dem Autor Daniel Wagner und ich nehme mir die fünf folgenden Punkte aus diesem Gespräch.

00:30:16: Erstens,

00:30:17: Sucht

00:30:18: nimmt Selbstwert.

00:30:20: Der Weg heraus braucht Unterstützung an Erkennung und Zeit.

00:30:23: Zweitens, Schreiben kann helfen.

00:30:27: Daniels Buch Trocken wurde zu einem persönlichen Aufarbeiten und zugleich zu einem Mundermacher und Mutmacher für andere.

00:30:35: Drittens Feiern muss neu gelernt werden.

00:30:38: Ohne Alkohol stellt sich oft die Frage, was tut mir wirklich gut?

00:30:42: Viertens Festkultur braucht Vielfalt.

00:30:46: Nicht alles muss Bierbank

00:30:47: voll Rausch

00:30:48: und Einheitsmusik sein.

00:30:50: Es braucht bessere Alternativen.

00:30:53: Und fünftens junge Menschen brauchen Wahlmöglichkeiten.

00:30:55: Sie sollen entdecken dürfen wie sie feiern wollen mit Bewusstsein, Grenzen und eigenen Erfahrungen.

00:31:02: Und bis zum nächsten Mal bei Feiern aber klar!

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